Umbau statt Abriss: Podiumsdiskussion
Teilnahme vor Ort oder im Livestream. Heinrich-Böll-Stiftung
2026
17:30
Europas Gebäudebestand als Ressource in Wohnungsfrage, Klimakrise und wirtschaftlichem Wandel
Es wird diskutiert, wie Umnutzung, Renovierung und das Weiterbauen bestehender Gebäude nicht nur möglich, sondern ein zentraler Hebel für bezahlbaren Wohnraum, für Klimaschutz und für eine zukunftsfähige Bauwirtschaft sein können. Welche Potenziale liegen im Gebäudebestand , welche Rahmenbedingungen sind für deren Realisierung notwendig und wie wird politischer Wille für diesen Wandel mobilisiert?
Europa befindet sich gleichzeitig in einer Wohnungs- und Klimakrise und steht wirtschaftlich unter Druck. Und dennoch wird jede Minute irgendwo in Europa ein Gebäude abgerissen. Nicht, weil es unbewohnbar wäre, sondern weil die bestehenden Rahmenbedingungen Abriss und Neubau oft profitabler machen als Umbau und Weiterentwicklung.
Paneldiskussion mit:
- Rasmus Andresen, Mitglied des Europäischen Parlaments, Grüne/EFA
- Katalin Gennburg, Mitglied des Deutschen Bundestags, Die Linke
- Martin Schaefer (angefragt), Bezirksbürgermeister Berlin-Lichtenberg, CDU
- Ruth Schagemann, Geschäftsführerin Büro Brüssel, Bundesarchitektenkammer
- Wibke Werner, Geschäftsführerin, Berliner Mieterverein e.V.
Bezieht sich auf kein Projekt.
id22:Institute
id22: ist eine multidisziplinäre, gemeinnützige und zivilgesellschaftliche Organisation mit Sitz in der Spreefeld Genossenschaft in Berlin.
Treffpunkt
Heinrich-Böll-Stiftung
Schumannstraße 8
Berlin
Deutschland