Der Mann, der Berlins Altbauten vor dem Abriss rettete
Instandbesetzung statt Abriss?
Instandbesetzung statt Abriss?
...wie das mitunter so ist in Berlin: Nur, weil man bewiesen hat, dass etwas auf eine andere Art besser funktioniert als bisher, heißt das noch lange nicht, dass es fortan auf diese andere Art gemacht wird.
Hardt-Waltherr Hämer war nicht der Einzige, der die Kahlschlagsanierungen anprangerte: Immer größere Proteste formierten sich. 1979 gab es die ersten "Instandbesetzungen": Vor allem in Kreuzberg quartierten sich Menschen in verfallende Altbauten ein, um sie wieder herzurichten - und damit auch gegen ihren drohenden Abriss zu protestieren.
Gleichzeitig plante der Senat eine Internationale Bauausstellung (IBA) in Berlin für das Jahr 1984. Hämer wurde zum Chefplaner des Altbau-Teils. Als solcher entwickelte er gemeinsam mit Betroffenen die zwölf Grundsätze der behutsamen Stadterneuerung. Sie schreiben unter anderem vor, dass Erneuerungen "mit den jetzigen Bewohnern und Gewerbetreibenden geplant und - substanzerhaltend - realisiert werden" müssen.
Kein Hintergrundtext angegeben.
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