Gemeinschaftliche Wohnprojekte: Wie kommt soziale Innovation aus der Nische?
Ein lokales Beispiel aus Wuppertal
Gemeinschaftliches Wohnen im Bestand gilt als vielversprechende soziale Innovation, um bezahlbaren Wohnraum, soziale Teilhabe und nachhaltige Stadtentwicklung auf ressourcenschonende Weise zu fördern. Die Innovation verharrt jedoch in der Nische. Anhand der Erfahrungen in einem Wuppertaler Reallabor beleuchtet der Beitrag, wie eine Entwicklung in die Breite gelingen kann.
Dabei nimmt er eine doppelte Perspektive ein. Aus Sicht der Stadtverwaltung werden die Erfahrungen mit dem strategischen Einsatz verschiedener Instrumente wie Bauvoranfrage, Anhandgabe und Erbbaurecht reflektiert und zukünftige Strukturen für die gezielte Förderung von gemeinschaftlichen Wohnprojekten skizziert. Aus Sicht der Innovationsforschung beleuchtet der Beitrag Bedingungen für eine strukturelle Weiterentwicklung der sozialen Innovation anhand möglicher Innovationspfade und diskutiert Chancen, Nebenwirkungen und Steuerungsbedarfe entsprechender Entwicklungen.
Paula Quentin, Sebastian Strehlau für planung neu denken. pnd
Kein Hintergrundtext angegeben.
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