Kurfürstenstraße 142/143

Architektur in Berlin Schöneberg

Projektgeschichte

Als loser Freundeskreis haben wir uns vor einigen Jahren auf die Suche nach einem Grundstück in zentraler Lage gemacht – bereits damals ein seltenes Gut. Das erste Grundstück in der Kurfürstenstraße 142, direkt neben dem Baudenkmal Beuth Hochschule gelegen, haben wir im Jahr 2012 gekauft. Im darauffolgenden Jahr konnten wir auch das das anliegende Grundstück an der Ecke zur Frobenstraße erwerben. Damit wurde unser Projekt größer als ursprünglich gedacht und wir sollten die Gelegenheit bekommen, in einer sich rasant entwickelnden Gegend der Stadt ein anspruchsvolles Projekt zu realisieren. Von Anfang an waren unsere Architekten Johanna Meyer-Grohbrügge und Sam Chermayeff (June14) dabei – als Bauherren und Architekten. Ein kollaborativer Planungsprozess folgte, in dem sich ein gemeinsames Interesse an unkonventionellen Grundrissen, transparenten Räumen und einem experimentellen Umgang mit der klassischen Berliner Blockrandbebauung herausgebildet hat. Nach einigen Runden mit den beteiligten Ämtern der Stadt, in denen die Grenzen des Machbaren ausgelotet werden mussten, haben wir im Jahr 2016 den Bauantrag eingereicht. Seit 2018 arbeiten wir mit dem ausführenden Berliner Architekturbüro schäferwenninger projekte (swp) und den Projektsteuerern von Schmideg zusammen, ein eingespieltes Team das viel Erfahrung in der Umsetzung von anspruchsvollen Bauherrenprojekten mitbringt. Nachdem wir 2019 intensiv an der Ausführungsplanung gearbeitet haben, werden wir Anfang 2020 mit den Rohbauarbeiten beginnen. Die Fertigstellung des Wohn- und Geschäftshauses ist für den August 2021 terminiert. 

 

Architekturbeschreibung

Das Haus setzt sich aus sechs Türmen zusammen, die der Straßenecke folgend eine leichte Kurve fomen. Auf der Rückseite des Gebäudes entsteht so ein Garten, der nach Süden offen ist. Die sechs Türme sind ineinander geschoben, wodurch sie vertikal und horizontal überlappen. Die Struktur des Hauses vermittelt den Eindruck eines Raumkontinuums, das sowohl innerhalb der einzelnen Wohnungen als auch im Verhältnis zu den Nachbarn spürbar wird. Durch die unregelmäßig ineinander geschobenen Türme entstehen überaus individuelle Wohnungen, die immer aus hohen und niedrigen Bereichen in den Überlappungen der Türme je unterschiedliche räumliche Bedingungen schaffen. Leicht ließen sich benachbarte Wohnungen zueinander öffnen, sodass etwa eine geteilte Überlappung entsteht, während der Rest der Wohnung privat bleibt. Die Architektur gibt dies nicht vor, ermöglicht aber neue Formen nachbarschaftlicher Beziehungen in der Zukunft zu testen. Gemeinschaftsflächen für alle Bewohner entstehen außerdem im Garten, in den großzügigen Lobbies und auf dem Dach. 

 

Stets aktuelle Informationen zu den freien Einheiten finden Sie hier.

 

Architekten (1-4): Johanna Meyer-Grohbrügge, Sam Chermayeff (June14

Architekten (4-8): Schäferwenninger Projekte

 

Horizontale Reiter 01

Projekttyp
Es werden noch weitere Mitstreiter gesucht.
Projekttyp
Hausgemeinschaft - abgeschlossene Wohnungen
Stand
Im Bau
Baubeginn
1. Januar 2020
Grundstück / Gebäude
Gebäudetyp
Mehrfamilienhaus/-häuser
Gebäudeart
Neubau
Wohneinheiten
Anzahl der Wohnungen
20
Anzahl der noch freien Wohnungen
5
Rechtliches / Finanzielles
Rechtsform des Projektes
Eigentumsform
Privateigentum

Horizontale Reiter 02

Menschen / Bewohner
Kinder und Jugendliche (bis 20)
4 Personen
Erwachsene bis 60 Jahre
20 Personen
Zielgruppe
  • Alle
Planungsmitbestimmung durch die Mitstreiter
Minimal, Planung wird durch den Architekten festgelegt.
Inhaltliche Schwerpunkte
  • Wohnen und Arbeiten
  • Atelier
Gemeinschaftseinrichtungen
Um welche Gemeinschaftseinrichtungen wird es sich handeln
Gemeinschaftsräume
Gemeinschaftsterrasse
Gemeinschaftsgärten
Gewerbeeinrichttungen
Anzahl Gewerbeeinheiten3
Gewerbefläche insgesamt
500 m²
Art des Gewerbes
  • Atelier- und Werkräume
  • Galerie

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